"Mein Wesel"
Ausgabe Januar 2020

Baukindergeld - Eigentumswohnungen in Kleinstädten immer bezahlbarer

Das Baukindergeld macht den Erwerb von Wohneigentum deutlich erschwinglicher. Zum Beispiel erhöht sich die durchschnittliche Erschwinglichkeit von Eigentumswohnungen mit der Förderung durch das Baukindergeld bei einem Kind um rund 43,3% (314,8 Indexwert). Was sagt der Erschwinglichkeitsindex aus? Ein hoher Indexwert zeigt eine gute, ein niedriger Wert eine schlechte Erschwinglichkeit an. Ein Wert von 100 entspricht genau einer Haushaltsbelastung von 25% durch die Finanzierungkosten. Der Index führt die Faktoren Immobilienpreise, Löhne und Gehälter sowie das Zinsniveau zusammen und gibt Auskunft darüber, inwieweit es für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell möglich ist, eine Immobilie zu erwerben.

Für Einfamilienhäuser mit mittlerem Wohnwert steigt die durchschnittliche Erschwinglichkeit bei der Förderung mit einem Kind um rund 16,7% (110,8) für zwei Kinder um 44,1% (136,9).

Der Erschwinglichkeitsindex zeigt deutlich den Fördereffekt des Baukindergeldes. Angesichts der nach wie vor in weiten Teilen des Landes gegebenen Erschwinglichkeit von Wohneigentum sollte die Bundesregierung rasch Maßnahmen ergreifen, um mehr Menschen den Erwerb ihrer eigenen vier Wände zu ermöglichen. Das Problem ist nicht die Haushaltsbelastung durch die Immobilienfinanzierung. Die größte Hürde stellt das Eigenkapital dar. Die Bundesregierung muss hier ansetzen und versprochene Maßnahmen - wie die Einführung eines KfW-Bürgschaftsprogramms oder Freibeträge bei der Grunderwerbsteuer – endlich umsetzen sowie weitere Förderinstrumente entwickeln.

 

Quelle: IVD West Jörg Utecht

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