"Mein Wesel"
Ausgabe Oktober 2019

Warum Instandhaltung für Hauseigentümer wichtig ist

Immobilienbesitzer sollten diesem Thema hohe Priorität einräumen. Es geht dabei nicht nur darum, den Wohnwert zu erhalten. Länger anhaltende Abnutzung und Verschleiß können auch den Verkehrswert des Eigenheims stark verringern. Regelmäßige Inspektionen verlängern nicht nur die Freude an den eigenen vier Wänden, sondern lohnen sich auch finanziell.

Eine systematische Überprüfung der Keller- und Sockelbereiche, der Außenwände und Fassaden, des Dachs, der Türen, Fenster, Treppen und Decken sowie der Fußböden sollten Eigentümer alle zwei bis drei Jahre durchführen. Spätestens alle zehn Jahre sollte zudem ein Fachmann herangezogen werden. Denn viele Schäden, die sich langfristig entwickeln, sind für den Laien nur schlecht oder gar nicht erkennbar.

Technische Anlagen wie Heizsysteme, Wärmepumpe, Solar- und Photovoltaikanlagen sollten einmal im Jahr von Fachkräften inspiziert werden. Wird dies vernachlässigt, drohen Effiziensverluste oder sogar der Betriebsausfall. Denn je früher ein Schaden oder eine Schadensquelle erkannt wird, desto einfacher und günstiger ist die Beseitigung.

Abgesehen von regelmäßigen Inspektionen ist es für den Werterhalt der Immobilie unverzichtbar, eine Instandhaltungsrücklage zu bilden. Damit verfügen Hauseigentümer über schnell verfügbare Mittel, um Reparatur- und Instandhaltungskosten zu begleichen. Eigenheimbesitzer unterliegen bei der Bildung von Instandhaltungsrücklagen keinerlei gesetzlicher Vorschriften. Doch je älter eine Immobilie ist, desto höher sollten die Rücklagen sein.

Im Zweifel sollten Eigentümer einen Sachverständigen zu Rate ziehen. Ausgehend von einer gründlichen Prüfung der Bausubstanz kann er eine begründete Schätzung über den erwartbaren Instandhaltungsbedarf abgeben.

 

Quelle: IVD West Jörg Utecht

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