"mein Wesel"
Ausgabe Juli 2021

Unter Nachbarn in der Grillsaison

Ob auf dem Balkonen der Großstadt oder in den Gärten der Einfamilienhaussiedlung auf dem Land: An den Wochenenden mehren sich die Rauchzeichen und es riecht überall nach über Holzkohlefeuer gebratenem Fleisch oder Gemüse. Die Grillsaison ist eröffnet. Damit es aber beim Genuss im Freien keinen Ärger gibt mit den Nachbarn oder dem Vermieter, hier im Folgenden einige Tipps und Hinweise: 

Denn das Grillen wird immer dann problematisch, wenn Nachbarn die Besästigung durch Rauch oder Gerüche als unzumutbar empfinden. Naturgemäß ist dies häufiger auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses als im Garten einer Einfamilienhaussiedlung der Fall. Auch kann das Brutzeln über Holzkohle vom Vermieter als ein "vertragswidriger Gebrauch" eingestuft werden. Allerdings müssen diejenigen, die sich gestört fühlen, die Unzumutbarkeit auch beweisen.

In der Zeit von April bis September  einmal zu grillen, sollte in der Regel kein Problem darstellen. Wenn Sie ihren Nachbarn rechtzeitig zuvor Bescheid geben, vermeiden Sie Konflikte. Grundstätzlich hilft auch ein Blick in den Mietvertrag oder Hausordnung - denn das Grillen kann dort wirksam eingschränkt oder verboten sein. Außderdem gilt es, die generellen Ruhezeiten einzuhalten: Nach 22:00 Uhr sollte es auf dem Balkon oder Terrasse ruhig zugehen. 

Auch im eingenen Garten gibt es allerdings keinen Freibrief für Grillnutzung. Rücksichtnahme auf die Bewohner angrenzender Grundstücke ist hier ebenfalls Pflicht. Wer also nicht zu häufig den eingene Grill befreuert, dabei reichlich Abstand zum Nachbarn hält, auf die Rauchentwicklung achtet und auch Lärmbelästigung vermeidet - der ist beim Grillgenuss auf der sicheren Seite.

                                                                      Quelle: IVD West Jörg Utecht

 

 

 

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