"Mein Wesel"
Ausgabe September 2020

Wie der Staat den Traum vom Eigenheim unterstützt und darüber hinaus fördern sollte

 

Wer Wohneigentum erwerben will, kann in Deutschland staatliche Förderung in Anspruch nehmen. Es gibt viele Förderprogramme, die private Haushalte beim Kauf oder Bau der eigenen vier Wände unterstützen. Allerdings werden längst nicht alle Möglichkeiten ausgeschöpft. Dieses ungenutzte Potenzial bezieht sich sowohl auf die Kaufinteressenten als auch auf den Gesetzgeber.

Eine aktuelle IVD-Umfrage hat ergeben, dass sich lediglich nur knapp ein Drittel aller potenziellen Haus- und Wohnungskäufer nach weiteren Fördermöglichkeiten – neben dem bekannten Baukindergeld – erkundigen. Dabei lohnt es sich, sich vor der Kaufentscheidung über die verschiedenen Fördermöglichkeiten zu informieren. Mit der passenden Förderung kann der Traum vom Eigenheim auch ohne großes Vermögen in Erfüllung gehen. Angesichts der niedrigen Zinsen für Immobilienkredite sind Wohnimmobilien erschwinglicher, als viele denken. Baukindergeld, KfW-Kreditprogramme, Wohnungsbauprämie und länderspezifische Förderinstrumente bieten einen breiten Mix an Unterstützung – dennoch reichen die bestehenden Förderinstrumente nicht aus. Junge Familien müssen besonders beim Eigenkapital unterstützt werden, denn das stellt die größte Hürde beim Eigentumserwerb dar. Die Politik hat die richtigen Maßnahmen im Koalitionsvertrag definiert, aber leider noch nicht umgesetzt. Das muss nun dringend passieren.

 

                                                Quelle: IVD West, Jörg Utecht

                                                              

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